
| 29.07.2010, 15:46 Uhr | |
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| Windparks nur mit Rücksicht auf Natur- und Kulturlandschaft ausbauen Christina Tasch und Henry Worm zur Diskussion um die Windenergie „Es ist nicht nachvollziehbar, dass in unmittelbarer Nähe von Kulturstätten wie der Wartburg die Windkraft ausgebaut werden soll und damit sogar ein Weltkulturerbe-Status gefährdet wird. Solche Pläne lehnen wir ab.“ Mit diesen Worten reagiert der energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Henry Worm, auf die aktuellen Diskussionen um den Ausbau der Windenergie. Die Vorsitzende des Arbeitskreises Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christina Tasch, fügt hinzu: „Die Windenergie soll im Freistaat mit Augenmaß und mit Rücksicht auf die Natur- und Kulturlandschaft ausgebaut werden. Im Fall ‚Wartburg’ würde das Kultur- und Landschaftsbild zerstört.“
Nach den Worten des CDU-Energiepolitikers Henry Worm hat die Windenergie durchaus ihren Platz in einem zukunftsfähigen Energiemix, „um die energiepolitischen Ziele des Koalitionsvertrags zu erreichen, muss die Fläche für Windparks jedoch nicht zwingend ausgeweitet werden – und vor allem nicht dort, wo kulturelle, landschaftliche und damit nachhaltige Einbußen für Thüringen hervorgerufen werden“. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien mit Augenmaß fordere vielmehr die Berücksichtigung sämtlicher Potentiale Thüringens und die Berücksichtigung der Belange für Umwelt-, Landschafts-, Anwohnerschutz sowie des Tourismus. „Ferner ist es wichtig, sich beim Ausbau der Erneuerbaren Energien auf verlässliche Energiearten zu konzentrieren. Die Rolle der Windenergie im Energiemix der Zukunft speziell für Thüringen ist unter anderem wegen ihrer unzuverlässigen Verfügbarkeit durchaus differenziert zu sehen“, so Worm. Die CDU-Landtagsabgeordnete Christian Tasch weiter: „Windräder zerstören die Thüringer Kulturlandschaft nachhaltig und verursachen enorme Beeinträchtigungen für Mensch und Natur. Wir sollten vielmehr andere Möglichkeiten der Energieeffizienz und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien nutzen.“ Tasch verweist dabei beispielsweise auf das erfolgreiche energieeffiziente Bauen oder die noch intensivere Nutzung der Biomasse und der Erdwärme. „Hier gibt es Reserven, die wir verstärkt nutzen müssen und werden. Wir setzen auf Erneuerbare Energien, die weniger Konfliktpotential in sich bergen.“ „Im Thüringer Wald ringen wir um landschaftsverträgliche Lösungen beim Bau der 380-KV-Leitung, aber auf der anderen Seite will der Koalitionspartner die Zahl der oft als störend empfundenen Windräder verdreifachen. Das passt nicht zusammen“, so Tasch.
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